VERZEIHEN & VERGEBEN - spirituelles Coaching

Verzeihen und Vergeben – das kommt nicht infrage? Eines der grössten Hindernisse bei der Karma-Arbeit liegt darin, nicht verzeihen zu können. Die vorangegangene emotionale Verletzung ist so stark, dass das unmöglich erscheint.

Noch nicht einmal in der Vorstellung wäre für dich ein solches Szenario denkbar? Dabei ist dieser Punkt unglaublich wichtig, um die karmischen Brennpunkte aufzulösen.

Doch es ist nicht der Unwille, der die Betroffenen hemmt. Vielmehr fehlt das Verstehen um das grosse „Ganze“ und den tieferen Sinn, der dahinter steht. Dieses Verzeihen & Vergeben Coaching hilft dir dabei, dass dir das gelingt.

Was ist der Unterschied zwischen Vergeben und Verzeihen

Grundsätzlich sind Begrifflichkeiten unrelevant, wenn es um die Gnade geht. Dennoch schauen wir uns die Sache näher an. Das Verzeihen deutet an, dass du von der inneren Wut und dem Groll ablässt. Zudem ist es ein Verzicht auf einen Gegenschlag oder eine Vergeltung.

Bei der Vergebung geht es meist um grössere Missetaten. Theoretisch wird diese Gnade von Gott erlassen. Das Wort Vergeben enthält das Verb „geben“. Du bekommst also etwas. Prinzipiell wird dir damit die Schuld erlassen, die du auf dich geladen nicht.

Wer vergibt, heilt sich - doch die Tat verändert sich nicht

Ebenso kritisch sind die Gedanken, wenn du jemanden vergibst. Denn viele glauben, dass damit die Tat relativiert wird. „Schau, sie hat ihm verziehen. So schlimm kann das also nicht gewesen sein“, könnten Aussenstehende sagen?

Die Angst entsteht, dass deine Sorgen und Nöte damit ebenfalls geschmälert werden. Dann fühlst du dich nicht mehr ernst genommen mit deinem Schmerz. Schliesslich wird dieser Schmerz dann nicht mehr solcher deklariert. Dabei möchtest du Mitgefühl, Anteilnahme und Zuspruch erhalten. Zudem siehst du keinen Grund dafür, dass der „Täter“ nun glauben soll, dass seine Handlung nicht so schlimm war.

Alles was wir in diesem Gedankenspiel denken, ist ein Irrtum. Wer vergibt, relativiert nicht diee Tat. Und auch nicht die emotionalen Verletzungen, die dabei eine Rolle spielten. Denn diese innerliche Gnade ist ein energetischer Prozess, der im Inneren stattfindet. Deshalb ist es auch nicht nötig, dass es ausgesprochen wird gegenüber dem Täter.

Du nimmst die negativen Schwingungen, das schwere Gedankengut von dir –  damit befreist du dich selbst. Darum geht es beim emotionalen Prozess. Zudem gibst du deinen inneren Job als „Richter“ auf.

Die Gnade stellt keine Bedingungen

Prinzipiell versteht der Karma-Prüfling warum die Gnade eine gute Sache ist. Doch im Herzen ist die Bereitschaft dazu nicht da. Zu sehr bist du verhaftet in deinen Emotionen und den negativen Erfahrungen mit der Person? Du willst und kannst diese Wut und Enttäuschung nicht loslassen?

Dann behältst du diese negative Energie bei dir. Denn das sind die Attribute des Gedankengutes von Wut, Hass, Enttäuschung oder auch der Wunsch nach Rache. Die Hintergründe sind erklärbar. Der Betroffene möchte nicht der Person verzeihen, weil

# Du glaubst, dass sich damit die auslösende Handlung relativiert

# Dem „Täter“ die Schuld genommen wird

# Du möchtest, dass der „Täter“ zumindest energetisch leidet

# Die Gnade verleitet zur Annahme, alles sei wieder wie früher

Diese Gründe sind nur einige, warum wir nicht zu diesem Schritt bereit sind. Aber sie sind auch völlig unterschiedlich. Wir verhaften gerne in einer Form von Selbstjustiz und Bestrafungssystem.

Doch wenn du dich dazu entschliesst, endlich zu verzeihen, werden oft damit Bedingungen geknüpft. Zunächst muss der Täter die Bedingung erfüllen und erst dann bist bereit für die Gnade? So funktioniert das Prozedere aber nicht. Zudem ist so etwas völlig überflüssig und bringt dir gar nichts. Eine seelische Heilung ist damit zumindest nicht sichergestellt.

Bestrafungssystem und innere Selbstjustiz

Wer einen üblen Scherz mit dir treibt, mit dem spricht man einen Tag lang nicht? So ungefähr funktioniert das eigene Justizsystem. Wir lernen das schon früh kennen und zwar in der Kindheit. Du bist kein braves Kind? Dann folgt der Liebesentzug der Mutter oder des Vaters.

Wen wundert es, wenn wir dieses bekannte System in unser Leben übernehmen. Jetzt, wo du emotionalen Schmerz erfahren musst, bist du Richter, Anwalt und die Geschworenen in einer Person. Gnade gibt es nicht – stattdessen Strafe!

Wenn ein juristisches Verfahren an der Stelle nichts bringt, dann soll der „Täter“ zumindest energetisch leiden. Deine Lösung ist es, an deinen negativen Wut-Rache-Gefühlen festzuhalten. Manche Menschen glauben fest daran, dass das hilft, um die negative Erfahrung zu verarbeiten. Und sie glauben, dass der Täter diese schmerzhaften Emotionen spürt.

Doch das ist und bleibt ein Trugschluss. Wir verbittern und verhärten innerlich – das ist das Resultat. Für deine Seele ist das ein Desaster seinesgleichen! Wie du mit deinem Gedankengut umgehst und das ändern kannst, verrät dir mein Coaching.

Inhalt Verzeihen & Vergeben - Coaching

Themen des Coachings

1. Handlung / emotionale Verletzung beleuchten und analysieren

2. Ursachenforschung für das Nicht-Vergeben-Können

3. Wege zur Ablösung von Groll, Wut, Hass und Rachegefühlen

4. Module zum Bearbeiten des emotionalen Schmerzes

5. Wege um das innere Vergeben einzuleiten

5. Methoden zum Loslassen der negativen Gefühle und Verhaftungen

Praxis-Übungen

» Energetische Übungen zur Ablösung von negativen und blockierenden Gefühlen (Groll, Hass, Wut, Enttäuschung)

» Meditatives Ritual (angeleitet), um die emotionale Verletzung zu bearbeiten

» Bewusstseinstraining

» Angeleitete Trancereise zum „Täter“
(Dialog – Aussprache – Verzeihen – Entschuldigen)

Dieses Coaching umfasst 2 Sitzungen á 2 Stunden. Optimalerweise vereinbaren wir einen Termin pro Woche. Wer möchte, kann den Abstand grösser gestalten. Mögliche Termine sind von Mo-So buchbar.

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Karma beim Vergeben - die grosse Hürde?

Das Thema der innerlichen Gnade ist ein starkes Tool, wenn es um Karma-Arbeit geht. Denn es verlangt von dir, dass du über Ego hinwegsteigst und den tieferen Sinn der Sache erkennst.

Bist du bereit die Macht loszulassen? Denn du glaubst, du hättest die Macht über den „Täter“, wen du ihm nicht verzeihst. „Der leidet so lange, wie ich es will?“ Oder bist du lieber weiterhin der Richter, der die Strafe vollzieht?

Es kann durchaus eine Karma-Aufgabe für dich dahinter verborgen sein. Sie fordert dich auf, über Grenzen hinweg zu gehen, die dir unmöglich erscheinen. Aber derjenige, dem das gelingt, wird belohnt. Du erkennst, um wie viel besser dein Leben sein wird.

Denn diese Gnade ist ein Befreiungsschlag für dich! Jetzt geht die innere Anspannung weg. Und die negative Energie verlässt deinen Geist. Zudem bestimmt das destruktive Gedankengut nun nicht mehr dein Leben!

Wie gelingt das Vergeben? Seelenheil finden...

Erst wenn du verstehst, dass du mit innerlichen Gnade deine Seele heilst, hast du den Sinn der Sache verstanden. Du kannst dann deinen inneren Groll loslassen.

Ansonsten wirst du diese negative Anhaftung für ewig mit dir herumtragen. Am Ende schadest du dir damit nur selbst. Sicherlich ist der Prozess nicht für jedermann spontan umsetzbar. Manchmal dauert das seine Zeit.

Doch selbst ein fester Wille kann hin und wieder nicht reichen für die Umsetzung. Denn es geht nur bedingt um deinen Willen. Viel wichtiger ist das geistige Verstehen, was zuerst nötig ist.

Das gelingt nur, wenn du dich vom eigenen Ego ein Stück weit distanzierst. Damit öffnet sich Tür und Tor für dein Herz. Diese kommt dann aus deinem Herzen und ist echt. Anders funktioniert das Vergeben nicht. Und mit meinem Coaching erfährst du, wie das schaffst.

Sühne, Schuld, Reue oder Rache - zwei reale Musterbeispiele

Ganz bewusst führe ich hier zwei Fälle auf, die man als extrem bezeichnen darf. Sie greifen zu einer Thematik, die wir im allgemeinen als unverzeihlich bezeichnen.

Fall 1 - Marianne Bachmeier

1981 erschiesst die 31-jährige Marianne Bachmeier bei der Gerichtsverhandlung den mutmaßlichen Mörder ihrer siebenjährigen Tochter Anna. Die Presse stürzte sich auf den Fall und warf Fragen auf.

Darf man Selbstjustiz betreiben? Doch auch eine andere Frage stand im Raum. Wie geht es M. Bachmeier mit ihrer Entscheidung? Ist sie den emotionalen Schmerz losgeworden, nachdem der Täter starb? Offensichtlich war es ihre Absicht, den inneren Frieden zu finden und den emotionalen Schmerz loszuwerden.

Nach ihrer frühzeitigen Haftentlassung im Jahr 1985 kehrte sie Deutschland den Rücken. In Nigeria heiratete sie einen Afrikaner und arbeitete in einem Hospiz. 1996 verstarb sie an Krebs.

Fall 2 - Dianne B. Collard

Die Amerikanerin Dianne B. Collard verlor ihren Sohn 1992. Er wurde erschossen. Sie beschloss dem Täter zu verzeihen und besuchte ihm im Gefängnis. Auch zu der Mutter des Täters hielt Dianne Kontakt.

Viele Menschen verstanden nicht, wie sie so etwas tun konnte. Doch Dianne, die mit ihrem christlichen Glauben verankert war, sah das anders. Sie erklärte, dass das die einzige Massnahme sein konnte, um ihre innere Verbitterung abzulegen. Sie wollte innerlich heilen. Das war nur möglich, indem sie dem Täter verzieh.

Dabei ging es nicht um Gefühle, sondern es sei eine willentliche Entscheidung, die sie getroffen hat. Ihr war sehr wohl klar, dass sie dem Täter damit keine Schuld nahm und auch nichts relativierte. Für seine Tat war die Haft die einzig logische Konsequenz. Ihr Glaube hat ihr bei diesem Prozess geholfen.

Seit dem geht es ihr besser und sie konnte endlich den Tod ihres Sohnes verarbeiten. Zu der Mutter des Täters pflegte sie noch einen guten Kontakt. Die beiden Frauen fühlten sich vereint in ihrem Schicksal.

Wem der beiden Frauen erging es am am Ende des Tages besser? Wer dieser Frauen heilte sich selbst und den inneren Schmerz? Und wer hat den karmischen Aspekt verstanden? Wer können spekulieren und uns zu Theorien verleiten lassen.

Kann es sein, dass Frau Bachmeier mit ihrer Arbeit in einem Hospiz etwas „gut“ richten wollte? Wir wissen es nicht. Ihr früher Tod könnte das Schicksal sein, in das sie hinein gestrudelt ist. Dianne hingegen hat es sich nicht leicht gemacht mit ihrer Entscheidung in die Gnade zu gehen.

All das ist keine einfach Entscheidung. Innerlich geschieht sehr viel. Sie hat sich mit der Thematik stark auseinander gesetzt. Ihre christliche Perspektive untermauerte ihre Denkweise, dass Gnade und Verzeihen ein Akt der Nächstenliebe ist.

Universelle Gnade in extremen Fällen kann viel Stärke abverlangen

Wem der beiden Frauen erging es am am Ende des Tages besser? Wer dieser Frauen heilte sich selbst und den inneren Schmerz? Und wer hat den karmischen Aspekt verstanden? Wer können spekulieren und uns zu Theorien verleiten lassen. Kann es sein, dass Frau Bachmeier mit ihrer Arbeit in einem Hospiz etwas „gut“ richten wollte? Wir wissen es nicht. Ihr früher Tod könnte das Schicksal sein, in das sie hinein gestrudelt ist.

Dianne hingegen hat es sich nicht leicht gemacht mit ihrer Entscheidung zu Verzeihen. Wer glaubt, dass man verzeiht und das sei nur ein sachlicher Akt gewesen, der täuscht. Sie hat sich mit der Thematik stark auseinander gesetzt. Ihre christliche Perspektive untermauerte ihre Denkweise, dass Gnade und Verzeihen ein Akt der Nächstenliebe ist.

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